ZeoBau Zeolith kann im Sinne der europäischen Norm EN 197-1 als natürliches Puzzolan bezeichnet werden.
Ähnlich wie andere Puzzolane, härtet er nach dem Vermischen mit Wasser nicht selbst aus.
Fein vermahlen kann er jedoch im Beisein von Wasser und Kalziumhydroxid unter Bildung von Verbindungen der Kalziumsilikate und Kalziumaluminate reagieren.
Diese Verbindungen vernetzen und steigern somit die Festigkeit.
- ZeoBau wird als Korrosionsschutzzusatz von Zement verwendet.
Mit dem Zumischen von 15 Gew.-% von ZeoBau als Ersatz für herkömmlichen Portlandzement,
wird die gleiche Sulfatbeständigkeit erzielt wie bei sulfatbeständigem Portlandzement.
- ZeoBau ist geeignet für den Einsatz in anspruchsvollen aggressiven Sulfat-Umgebungen (HSZement) und als inerter Zusatz für Dichtungsgemische bei umweltfreundlichen Gebäuden.
Damit wird eine Ausbreitung von kontaminiertem Wasser bei ökologischen Altlasten, sowie bei der chemischen und vielen anderen Industrien, verhindert.
- ZeoBau verbessert wesentlich die Stabilität von Zementsuspensionen.
Es eignet sich für die Zubereitung von Zementsuspensionen für unterirdische Dichtungswände, Injektierung und Mikrophalvergüsse, sowie für Injektierungsgemische von Kabelhöhlen.
Zement-Zeolith-Suspensionen sedimentieren langsamer und unterliegen der Umwandlung in feste Phase und in Flüssigkeit. Die stabilisierende Wirkung von ZeoBau hängt mit dem Sorptions -und Austauschvermögen des Zeoliths zusammen
- ZeoBau als Zusatz für die Herstellung leichter Bau- und Isolierstoffe sowie Puzzolanzemente.